Montag, 29. Februar 2016

Wellnesshotel Almesberger****s: Wellness und Beauty

Wellnesshotel Almesberger****s:
 Limited Edition: Jede Woche für zehn Zimmer Wellness und Beauty ohne Extrakosten



Unglaublich aber wahr: Das Wellnesshotel Almesberger****s vergibt jede Woche zehn All Inclusive Superior Zimmer. Was können diese Zimmer, was andere nicht können?

Pro Übernachtung sind eine Wellness- oder Beautybehandlung im Zimmerpreis inklusive – ebenso das kulinarische Rundum-Verwöhnprogramm mit Frühstücksbuffet inklusive Bio-Ecke, À-la-carte-Mittagessen im Hotelrestaurant, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Vital- und Teebar täglich von 13 bis 15 Uhr, ganztägige Vitalecke mit Obst, Tee und Trockenfrüchten, Sechs-Gänge-Gourmetdinner mit vier Hauptspeisen zur Wahl oder Themenbuffet, alle offenen Getränke von 10 bis 24 Uhr (ausgenommen Spirituosen und Cocktails), Erholung im 5.000 m² großen Paradies für Wellness, Fitness, Beauty und Vitality und die kostenlose Nutzung des 500 m² großen Fitnessstudios.

Wer sich schnell eines der Zimmer aus der „Limited Edition“ sichert, kommt in den Genuss von Wellnessurlaub ohne Extrakosten zum lukrativen All-In-Preis (buchbar Sonntag bis Donnerstag, Zimmertyp frei wählbar).

 
5.000 m² pures Wohlbefinden
Seit Jahren zählt das Wellnesshotel Almesberger****s im oberösterreichischen Mühlviertel zu den besten und größten Wellnessoasen des Landes. Auf beachtlichen 5.000 m² schenkt das Hotel seinen Gästen Raum und Platz, sich nach Herzenslust Gutes zu tun. Fast ist man versucht, von einer eigenen Welt zu sprechen, die Erholungsuchende auf eine Reise durch ein vielfältiges Wohlfühlangebot vom Feinsten entführt. Die weitläufige Wellnesslandschaft ist wie geschaffen, um sich zu entfalten, seine Rückzugsoasen zu finden und in aller Ruhe zu entspannen.

Zudem macht das ganzheitliche Konzept aus Wellness, Fitness, Beauty und Vitality das familiengeführte Haus zu einer Wellnessadresse der Extraklasse. Unter diesen vier Aspekten erleben die Gäste ganzheitliches Wohlbefinden und professionelle Unterstützung bei der Erreichung ihrer persönlichen Beauty- und Fitness-Ziele. Hocheffiziente Anwendungen, top-moderne Geräte, kompetente – und vor allem individuelle – Beratung, Analysen und maßgeschneiderte Programme erweitern das Angebot des innovativen Hauses maßgeblich. Von Beauty und einer straffen Figur über effiziente Antistress-Programme, Wellness für werdende Mütter und Packages bei Rückenproblemen bis hin zu Behandlungen von Osteoporose- und Arthrose und der Unterstützung bei der Entsäuerung u. v. m. reicht das Angebot. Das Wellnesshotel Almesberger wurde mit dem HolidayCheck Award 2015 ausgezeichnet.



Nicht „mainstream“, aber umso schöner: Winterurlaub im Mühlviertel
Österreichs Norden hat es im Winter in sich. In allen Regionen des idyllischen Granithochlands laden Winterwanderwege ein, sich in der frischen Winterluft zu bewegen. Wer gern abseits der Pfade unterwegs ist, zieht die Schneeschuhe an und wagt sich in unberührtes Gelände, um dort in aller Ruhe durch die Landschaft zu streifen. Eislaufen, rodeln – das Mühlviertel bewegt in jedem Fall.

Oder warum nicht einmal wie früher einen Schneemann bauen. Bewegung ist auch im Winter das „A und O“ für ein intaktes Immunsystem und geistiges Wohlbefinden. Die Höhenloipen im Nordischen Zentrum Böhmerwald führen 70 Kilometer durch die Natur. Bei optimalen Schneebedingungen können Langläufer dort bis zu 100 Tage im Jahr ihren Lieblingssport ausüben. 



Das nur wenige Autominuten entfernte Skigebiet Hochficht hat vom Funpark über einen „Zauberteppich“ für die Kleinen bis hin zu zehn Abfahrtspisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden allen Skifahrern und Snowboardern viel zu bieten. Eine traditionelle Winteraktivität, das Eisstockschießen, lockt ebenfalls nach draußen. Die Stille des Winters ist es, die Menschen im Mühlviertel in ihren Bann zieht. Urlauber schöpfen daraus Kraft und Energie. Erholungsuchende mit Lifestyle-Anspruch finden im Wellness- und Genusshotel Almesberger****s in Aigen-Schlägl das größte und wohl beste Wellnessparadies des Mühlviertels.

Auf beachtlichen 5.000 m² dreht sich dort alles um Wellness, Fitness, Beauty und Vitality. In den letzten Monaten hat sich viel getan im Hotel Almesberger. Im Rahmen eines großzügigen Umbaus wurden viele Zimmer völlig neu umgebaut – vor allem jene mit herrlichem Gartenblick. Die Feinschmecker wird das Küchenteam ab sofort noch mehr verwöhnen. Der Küchenchef hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen und die Natürlichkeit und Regionalität seiner Gerichte wird Almesberger-Gästen im Rahmen der neuen Genusspension von früh bis spät auf der Zunge zergehen. Das Hotelrestaurant PFANDL und seine neue Chill-out-Bar bieten ein völlig neues, geselliges Genusserlebnis.



Engagiertes Genusskonzept
Der Küche des Hotels Almesberger eilt schon lange ein guter Ruf voraus. Die Kochprofis in dem Wellnesshotel haben sich voll und ganz dem (gesunden) Genuss verschrieben. Jetzt wollen Peter Gruber jun. und sein Team noch mehr Augenmerk auf beste Gerichte aus besten regionale Zutaten legen. Gleichzeitig ist jeder Gast herzlich eingeladen, mit Gewürzen, Kräutern, Salzen und Ölen ganz persönliche Geschmackserlebnisse zu kreieren. Einen Besuch im PFANDL, dem neuen À-la-carte-Restaurant im Hotel Almesberger, sollte sich dennoch niemand entgehen lassen.

Die PFANDL Bar ist nicht nur eine trendige Hotelbar, sondern auch der neue Hotspot des Mühlviertels. Verschiedene Restaurantbereiche geben jedem Anlass das richtige Ambiente: Candle-light-Dinner, Familien- oder Firmenfeier im PFANDL Ausblick mit Sicht auf das ganze Lokal und den Marktplatz, urig-gemütlich im PFANDL Rustikal, modern und schlicht in der chilligen PFANDL Lounge, „verführerisch“ im PFANDL Café, ein Geheimtipp ist die Grillerei mit ihrem schweren Holztisch samt offenem Feuer.



5.000 m² pures Wohlbefinden
Nicht umsonst, zählt das oberösterreichische Tophaus zu den besten Wellnessadressen Österreichs. 5.000 m² misst die sensationelle Wellnesswelt. Von der Poollandschaft geht es in die Saunawelt, von der Beautyoase in das Fitness-Eldorado, von den Ruheinseln in die Massagewelt. Die Auswahl ist innovativ und umfangreich: Vom Bierbottichbad und Haferstrohhimmelbett über das royale Kaiserbadl, von Ayurasan-Behandlungen über Lomi Lomi Nui, Klangmassagen, Kräuterstempelmassage, traditionelle Thai-Massage bis hin zur Mühlviertler Heupackung, Cleopatra Cremepackung u. v. m. reicht die Wohlfühlpalette. Größter Wert wird in allen Bereichen auf eine kompetente und vor allem individuelle Beratung gelegt.

In der unvergleichlichen Saunawelt mit Dampfbädern, Laconien, Tepidarien, dem Rasul mit phantastischen Schaum- und Heilerdeanwendungen u. v. m. wird nebst der „tiefenwirksamen“ Entspannung das Immunsystem gestärkt. In den Ruheoasen – vom Gradierwerk über das „Reich der Sinne“ bis zum „Wavedream“ und Relaxarium – ist es ein Leichtes zu neuen Kräften zu kommen. Das ganzheitliche Konzept aus Wellness, Fitness, Beauty und Vitality macht das familiengeführte Haus zu einer Wellnessadresse der Extraklasse. Unter diesen vier Aspekten erleben die Gäste ganzheitliches Wohlbefinden und professionelle Unterstützung bei der Erreichung ihrer persönlichen Beauty- und Fitnessziele.

Weitere Informationen:
Hotel Almesberger****s
Gruber Hotel GmbH
A-4160 Aigen, Marktplatz 4
Tel.: +43/(0)7281/8713
www.almesberger.at


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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Samstag, 27. Februar 2016

Bruno P. Kremer: Die Wiese

Bruno P. Kremer: Die Wiese




Wer reist, sucht oft die Natur. Und was ist nantürlicher als eine Wiese? Am Schönsten natürlich eine Blumenwiese. Und deshalb soll dieses Buch hier auch vorgestellt werden. Denn in ihm erfährt man alles über "die Wiese".

Wenn wir grüne Weiden sehen oder über farbenprächtige Blütenwiesen streifen, durch den Stadtpark spazieren oder Almen erklimmen: Wiesen sind für uns oft der Inbegriff für ›Natur pur‹. Und das, obwohl in Mitteleuropa vom Menschen wenig bis gar nicht beeinflusste natürliche Wiesentypen nur an ganz wenigen Standorten vorkommen. So gehören Wiesen und Weiden zwar zu den häufigsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaften, sind aber als Ökosysteme erstaunlicherweise relativ jung. Trotzdem sind Wiesen facettenreiche und faszinierende Lebensräume, die einer unglaublichen Vielzahl von Pflanzen und Tieren Heimat bieten.

Kremer beleuchtet die Wiese in all ihren Facetten. Kein Mensch denkt, dass es bei einem Buch über Wiesen auch um die Eiszeiten oder die Besiedlungsgeschichte, um die Entstehung der Wiesen aus Wald geht. Kapitel über Wiesenpflanzen, Wiesenkräuter, Tiere in der Wiese, Salzwiesen und Streuobstwiesen erwartet man hingegen.

Erstaunlich wie der Autor über eine auf den ersten Blick so einfache Sache wie eben „nur eine Wiese“ Dingen auf den Grund gehen und sie in allen Einzelheiten beschreiben kann. Großartig bebildert und anschaulich geschrieben, führt Bruno P. Kremer im Gang der Jahreszeiten durch einen hochspannenden und wichtigen Lebensraum für unzählige Arten, der oft direkt vor unserer Haustür liegt. Staunen Sie, welche Wiesentypen es gibt, lernen Sie, wie Wiesen funktionieren und lassen Sie sich von der üppigen Pflanzen-und reichen Tierwelt gefangenen nehmen.

Zum Autor:
Dr. Bruno P. Kremer war bis 2012 Hochschullehrer an der Universität zu Köln, zahlreiche Buchveröffentlichungen zu Themen der Umweltbildung, Naturerlebnispädagogik und Regionalwissenschaften.

Bruno P. Kremer: Die Wiese: 192 S. mit 337 farbigen Abbildungen, Bibliographie und Register, Format: 22 x 29 cm, Hardcover, Fadenheftung, mit Schutzumschlag. Theiss, Darmstadt. ISBN: 9783806231014. 49,95 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.


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Eisacktal in Südtirol: Kultur mit Dürer, Deferegger und Oswald von Wolkenstein

Eisacktal in Südtirol: 
Auf Spuren von Dürer, Deferegger und Oswald von Wolkenstein



Das Eisacktal ist seit jeher eine wichtige Nordsüd-Verbindung durch die Alpen. Rund um die Künstlerstadt Klausen entdecken Besucher Spuren von Menschen, die hier vor hunderten und tausenden Jahren verweilten.

Im Künstlerstädtchen Klausen mit seinen verwinkelten Gassen und mittelalterlichen Fassaden tauchen Kulturreisende unmittelbar in die Geschichte ein: Hier war einst Albrecht Dürer zu Gast und hat die Stadt in seinem Stich „Nemesis“ verewigt. Bei einem Stadtrundgang ist mehr über das mittelalterliche Klausen und seine Geschichte zu erfahren. Der Säbener Berg war im frühen Mittelalter der Bischofssitz und wurde danach zum „Heiligen Berg“ mit Kloster und drei Kirchen, die allesamt sehenswert sind: Die schlichte Klosterkirche, die barocke, lichtdurchflutete Liebfrauenkirche und die prächtig ausgemalte Heiligkreuzkirche. Die Einheimischen nennen das malerische Ensemble heute noch „Akropolis Tirols“. 




Das nahe gelegene Schloss Velthurns war einst fürstbischöfliche Sommerresidenz und bezaubert heute mit seinen gut erhaltenen, wandbemalten und holzvertäfelten Stuben. In Feldthurns und Villanders gibt es zudem Archeoparcs mit Funden von der Mittelsteinzeit bis zum Mittelalter. Villanders ist auch noch aus einem anderen Grund einen Zwischenstopp wert: der historischen Defregger-Gasse, die Franz Deferegger in seiner Radierung „Das letzte Aufgebot“ 1874 (rund um den Freiheitskämpfer Andreas Hofer) festhielt und die bis heute fast unverändert geblieben ist. 



Der „nächste Halt“ für Kulturinteressierte liegt nahe Barbian: die Trostburg, die malerisch über dem Tal thront, soll einst Minnesänger Oswald von Wolkenstein gehört haben.

Im ersten Gang vom Eisacktal bis auf den Ritten
Das südliche Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders sattelt für Genuss-Radfahrer, Rennradler und Mountainbiker auf. Vom Tal bis auf die Almen, ins Mittelgebirge und auf den nahen Ritten ist jeder Höhenmeter die Anstrengung wert.

Einen Gang rauf – einen Gang runter: Die fast 100 Kilometer lange Brenner-Radroute durch das Eisacktal bis Bozen ist die bekannteste und die familientauglichste Route für Radfahrer im südlichen Eisacktal und das Herzstück der Radroute München–Venezia. Rennradler schätzen sie ebenso wie die 22 Kilometer lange „Schieffahrt Klausen-Barbian-Feldthurns-Villanders“. Neben den flachen Asphaltstrecken sind im südlichen Eisacktal auch knackige Trails mit über 1.000 Metern Höhendifferenz zu finden: Etwa, wenn man den alten Waalweg bei Villanders zur Gassner Hütte einschlägt oder die Feldthurner Alm, die Klausner Hütte und das Rittner Horn im Visier hat.

Nicht ganz so fit muss man sein, um eine Rundtour auf die Barbianer Almen zu packen oder die Tour von Villanders nach Dreikirchen und durch das Tinnetal zum Bergknappenkirchlein St. Anna. Die Ausblicke auf die Dolomiten mit dem imposanten Schlern sowie die Erdpyramiden am Ritten sind der Lohn aller Strapazen. Im Herbst liefert die Kastanienrunde von Klausen, Verdings, Latzfons über Villanders und Barbian auf den Ritten wieder köstliche Anreize: Die Tour kreuzt den Keschtnweg, womit Radler auch zu einer Einkehr in eine der vielen Buschenschänken abzweigen können. Wer sich die bikemobil Card organisiert, kann damit sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol benutzen und dort und da auch auf Bergbahnen umsteigen. Außerdem gibt es einen Tag ein Leih-Fahrrad gratis.



„Dem Himmel so nah“ – zur Zwetschgen- und Alpenrosenblüte
Das südliche Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders bringt zur Zwetschgenbaumblüte ab Mitte April alle Genießer in Gang. Ab Ende Mai weisen die blühenden Alpenrosen Wanderern den Weg über die Almen.

Südtirol zählt zu den allerersten Regionen, wenn es um das Frühlingserwachen in den Alpen geht. Die sonnige Südseite von Europas größtem Gebirgszug und vom Adriaraum einströmendes mediterranes Klima sorgen ab April für ein fulminantes Farbenspektakel. Das südliche Eisacktal beherbergt zudem geschichtsträchtige Orte, die großflächigste Mittelgebirgs- und Almenlandschaft und das nördlichste Weißwein-Anbaugebiet Südtirols. Hier liegt der Ursprung des Törggelens und das traditionelle „Kastanienland“ Südtirols.

Damit liefert die Region gleich mehrere Anreize für Kultur- und Genussurlauber, Wanderer, Biker und Familien, den Frühling zu zelebrieren. Untrennbar zum Genussfrühling (11.04.–05.05.16) gehören so etwa in Barbian die zart-weiß blühenden Zwetschgenbäume, die sich bei geführten Blütenwanderungen aufspüren lassen. Außerdem stehen Weinverkostungen bei den Eisacktaler Kellereien und Winzern und eine Tour am Weinwanderweg zu einem Weingut auf dem Programm.

Die Alpenrosen-Wanderwochen (25.05.–25.06.16) finden „einen Stock“ höher statt, im Mittelgebirge des Eisacktals bei geführten Wanderungen über die Feldthurner Almen, die Latzfonser Alm und die Villanderer Alm. Im Spätsommer alsdann zieht Südtirols bekanntester und größter Themenweg, der „Keschtnweg“ (= Kastanienweg) Wanderer und Genießer wieder in Talnähe.



„Zeit für mein Ich“ im Eisacktaler Frühsommer
Nach den „unausgewogenen“ Wintermonaten ist es nicht so einfach, das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederzufinden. Das südliche Eisacktal in Südtirol rund um Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders geht im Mai und Juni mit wöchentlichen „Balance-Angeboten“ seinen eigenen Weg, ganz nach dem Motto: „1.000 Schritte zu meinem Ich“.

Pfarrer Sebastian Kneipp wirkte vor rund 150 Jahren. Die Medizin und die Wasserkuren des bayerischen Hydrotherapeuten sind aber heute populär wie nie zuvor. Im südlichen Eisacktal ist „Bewegung für Geist und Körper“ das Motto einer geführten Kneipp-Wanderung zum Barbianer Wasserfall, bei der die Energien in Fluss gebracht werden sollen. Zum Kloster Säben, das wie die „Akropolis Tirols“ oberhalb von Klausen auf dem Heiligen Berg thront, führt ein alter Pilgerweg. Bewusst auf jahrhundertealten Pfaden zu wandern, kommt einer Meditation gleich.

Genau das wird bei einer Wanderung mit einer Gesundheitstrainerin und Wanderführerin ab Juni praktiziert. Bei einer Sonnenaufgangstour auf die Villanderer Alm – Südtirols zweitgrößte Hochalm – können die Teilnehmer auch die innere Sonne aufgehen sehen, wenn sie sich für die Mystik und die positive Energie der aufgehenden Sonne öffnen. Wandelt man auf der Villanderer Alm zudem am geografischen Mittelpunkt Südtirols. Kreative Geister begeben sich jede Woche mit einem Natur- und Landschaftsführer auf eine „Geistreise in die Vergangenheit“ auf Spuren von Künstlern wie Walter von der Vogelweide oder Albrecht Dürer.

Ebenso Geistreiches – in diesem Fall aus aus Literatur und Naturentdecken die Wanderer auf dem 3,5 km langen Laitacher Weinwanderweg: hier werden Wein-Geschichten und -Gedichte von Goethe bis Nietzsche, von Busch bis Degenhardt dargeboten – und natürlich eine entsprechende Weinprobe.

Weitere Informationen:
Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders
I-39043 Klausen, Marktplatz 1
Tel.: +39/0472/847 424
Fax: +39/0472/847 244


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