Samstag, 30. August 2014

Bad Aussee: Stadtbummel in Österreichs Mittelpunkt

Stadtbummel in Bad Aussee

Nach dem „wasserreichen“ Wanderung auf dem Geo Trail am Grundlsee stand uns am Nachmittag der Sinn eher nach etwas städtischem. Also ab nach Bad Aussee - durch dieses liebenswerte Städtchen kann man immer wieder einen Bummel machen.







Der inmitten von Bergen gelegene beliebte Urlaubsort ist der Mittelpunkt des steirischen Salzkammerguts. Er liegt sogar genau in der geografischen Mitte von Österreich, wie 1949 ermittelt wurde.

Im Ortsbild des Kurortes mit den großen, stattlichen Bürgerhäusern, Villen und alten Kirchen ist noch die einstige Bedeutung als Salzort zu erkennen. Bekannte Besucher  waren Johannes Brahms und Hugo von Hofmanns­thal. Sie trösteten sich über schlechtes Wetter mit dem Satz von Richard Eybner: „Der Ausseer Regen ist nur etwas für g’scheite Leut’“.

Geschichte von Bad Aussee
Die Gegend war u. a. slawisches Siedlungsgebiet, auch der Name Aussee stammt aus dem Slawischen. Die frühen Siedler arbeiteten auch im Salz, so auf der Südseite des Sandling. Vermutlich bauten auch die Kelten und Römer Salz ab. In der Neuzeit wird seit 1147 am Sandling Salzabbau betrieben. Weil das Brennholz knapp wurde, verlegte man Ende des 13. Jh. die Sudpfannen von Altaussee nach (Bad) Aussee. 





Der alte Salzort wurde bereits 1300 zum Markt erhoben, seit dem Mittelalter befindet sich hier das Verwaltungszentrum des steirischen Salzbergbaus und des Salinenwesens. Die privaten Gewerken, die Hallinger, bekamen 1334 das erbliche Recht zum Betrieb von Sudpfannen, im 15. Jh. erhielten sie noch das Recht zum Bergbaubetrieb und zum Salzverkauf. 1449 wurden ihnen von König Friedrich II. die Hallämter samt den Pfannhausstätten abgelöst. 1510 waren es noch 16; sie wurden dann nach und nach vom Fiskus übernommen. Und 1542 erklärte man die Bergwerke zum „Kammergut“, so genannt, weil es direkt der Hofkammer unterstand. Seit 1868 ist Bad Aussee Kurort, 1911 wurde es zum Bad ernannt. 
Sehenswertes in Bad Aussee
Bad Aussee besitzt einen sehenswerten Ortskern mit prächtigen Häusern mit Fresken und Sgraffito-Ornamenten, zum Teil mit spätgotischen Details. Das 1454 erwähnte Gasthaus „Zur Blauen Traube“, Kirchengasse 165, besitzt ein spätgotisches Rundbogenportal. 1881 und 1887 hielt sich hier Peter Rosegger auf. 








Haus Nr. 169, das „Poden“-Haus, ist das älteste Ausseer Kaufhaus. Das Hotel „Kaiser von Österreich“ stammt im Kern aus dem 16. Jh. und beherbergte schon berühmte Gäste. Die Dreifaltigkeitssäule erinnert an die Pest 1679. An der Mautbrücke findet man das Herzheimerhaus (heute Gasthof „Weißes Rößl“), Hauptstr. 156, erbaut 1498, mit schönem Wappenstein und benannt nach dem Salzverweser Hans Herzheimer (1464–1532).

Meranplatz
Das ehemalige Mauthaus, Meranplatz 39, stammt aus der Mitte des 16. Jh. Das Meranhaus, das Geburts- und Sterbehaus der Postmeisterstocher Anna Plochl, die 1829 Erzherzog Johann heiratete, steht am Meranplatz 37. In einer Seitengasse liegt die Alte Steinmühle (vor 1500), Lederergasse 38, mit reichen Sgraffito-Ornamenten. Sie wurde um 1735 von Josef Fröhlich, dem aus Altaussee stammenden Hofnarr und „Fürstlichen Taschenspieler“ des Kurfürsten von Sachsen, August der Starke, gekauft.









Chlumeckyplatz
Das einen burgähnlichen Eindruck erweckende Hoferhaus (1624), Chlumeckyplatz 2, ist ein adeliges Freihaus und besitzt bemerkenswerte Fresken (1530–40). Der Goldene Hirsch stammt im Kern aus dem 15. Jh. und diente von 1596–1900 als Brauerei. Das heute im Biedermeierstil gestaltete Hölzlsauer-Haus, Nr. 3, wurde im 15. Jh. erstmals erbaut und besitzt zwei gotische Portale. 







Ebenfalls am Chlumeckyplatz steht der Kammerhof. Hier saß bis 1926 die Salinenverwaltung. Das palastartige Gebäude stammt aus dem Mittelalter (14./15. Jh.); es gilt als der älteste Profanbau der Steiermark und besitzt bemerkenswerte gotische Fenster- und Türgewände (1530) aus rotem Marmor; die Kamineinfassung ist von Hans Engelprecht (16. Jh.). Im ersten Stock im Kaiserzimmer sieht man Fresken von 1730. Heute ist es Sitz des Kammerhof-Museums.

Pfarrkirche St. Paul
Die in Richtung Grundlsee gelegene, ursprünglich frühromanische Kirche aus dem 12./13. Jh. wurde im 15. Jh. gotisch umgebaut und 1800 barockisiert. Die Ausstattung ist überwiegend gotisch und barock. Der Hauptaltar ist von 1724. Die Frauen- oder Marienkapelle wurde 1709 stuckiert, sie besitzt eine der bedeutendsten Marienfiguren aus der Gruppe der „Schönen Madonnen“ der Gegend (1420). Sehenswert sind auch die gotische Kreuzigungsgruppe (vor 1500) über dem Südportal, mehrere Kapellen (18. Jh.) und das spätgotische Sakramentshäuschen aus rotem Marmor (1523). Bemerkenswerte Grabsteine aus dem 16. Jh. befinden sich an den Wänden von Kirche und Messnerhaus sowie an der Friedhofsmauer. Die Glocke „Kunigunde“ ist ein Geschenk Kaiser Friedrichs III. aus dem Jahr 1445. Die klassizistische Kanzel wurde 1782 von Johann Fortschegger geschaffen.







Spitalkirche zum hl. Geist
Die Kirche und das 1954 aufgelassene Spital wurden vor 1395 in frühgotischem Stil erbaut. Die Kirche besitzt ein bemerkenswertes Kreuzrippengewölbe und schmale, frühgotische Fens­ter. Von 1553 sind die Fresken im Gewölbe und die Empore. Von der reichen Ausstattung sind erwähnenswert der bemalte gotische Flügelaltar in der Apsis (gestiftet von Kaiser Friedrich III. 1449 – in dem Jahr, in dem er sich das Bergwerks- und Sudwesen aneignete) und der gemalte Vierzehn-Nothelfer-Altar (1480), außerdem gotische Heiligenskulpturen (um 1500).
Im Salinenspital wurden bis 1953 Salinenarbeiter ärztlich versorgt.





Kalvarienbergkirche St. Leonhard
Erbaut wurde sie 1398–1408 an der Salzstraße als Kirche der Salzfuhrleute, 1732 barockisiert und in eine Wallfahrtskirche umgewandelt. Gotisch sind noch das Portal, eine Marienstatue, die Opferstocknische, der Chorbogen, die Sakristeitür und vier Tafelbilder (mit der Leonhardslegende) an der Emporenbrüstung (Mitte 15. Jh.). Der Hochaltar wurde in Form eines Kalvarienberges errichtet. Die barocke Skulptur ist von Anton Koch aus Mondsee (1731–40). Sehenswert ist auch das Christophorusfresko (15. Jh.).

Kurpark
Im netten kleinen Kurpark stehen ein Denkmal für Erzherzog Johann sowie der Mittelpunktstein. An dieser Stelle wurde 1949 vom Geographischen Institut der Universität Wien der geografische Mittelpunkt Österreichs ermittelt. Das Denkmal hierzu schuf 1989 der Bildhauer Erich Laufer.



Abschließend war natürlich ein Besuch in einem typischen Kaffeehaus angesagt - nicht umsonst fühlten wir uns innen fast wie in Wien.






Und zum Schluss noch ein großes Lob für Bad Aussee. Nicht ganz unwichtig für Besucher sind öffentliche Toiletten. Und hier ist Bad Aussee vorbildlich: Am Rand des Parks befinden sich kostenlose (!) und vorbildlich gepflegte (!!!) öffentliche Toiletten. Wer sie benötigt wird sehr dankbar dafür sein. Manch andere Stadt könnte sich hierbei eine große Scheibe von Bad Aussee abschneiden.

Danach ging es wieder zurück in unser gemütliches Hotel Backenstein am Grundlsee; mal sehen was uns morgen der Wettergott beschert…

Dieter und Marlies Buck

Info:
Unterkunft:
Hotel Backenstein, A Grundlsee/Salzkammergut, Telefon 0043 (0) 3622 8545-0, www.steiermark.org, info@steiermark.org
Empfohlene Wanderkarten:
Kompass Wander- und Radkarte 020 Inneres Salzkammergut Ausseerland
Kompass Wandern Rad Skitouren 20 Dachstein Ausseerland, Bad Goisern, Hallstatt
Kompass Wandern Rad Skitouren 68 Ausseerland Ennstal
Kompass 19 Almtal Steyrtal Totes Gebirge
Kompass Wandern Rad Skitouren 229 Salzkammergut
Wanderführer:
Wanderungen und Bergtouren im Salzkammergut Süd. Plenk-Verlag, Berchtesgaden. 2011.
Wanderungen und Bergtouren im Salzkammergut Nord. Plenk-Verlag, Berchtesgaden. 2011.

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Freitag, 29. August 2014

Oberösterreich: Urlaub im Mühlviertel

Ein unvergesslicher Familienurlaub 
im Mühlviertel 

Gerade wenn man den nächsten Familienurlaub plant, möchte man natürlich jedem Familienmitglied den Urlaub so angenehm wie möglich machen. Warum also sollte der nächste Familienurlaub nicht mal zum Hüttenurlaub ins Mühlviertel führen? 

Viele nützliche Infos und Tipps bietet hier die Webseite von Innsholz.at. Wandern im Mühlviertel Für alle, die gerne wandern, ist ein Hüttenurlaub im Mühlviertel der ideale Ausgleich zum Stress und der Hektik im Alltag. Viele Wanderwege durch den Böhmerwald bieten nicht nur Entspannung, sondern auch Spaß für die ganze Familie. 

Natürlich lässt sich der Böhmerwald auch herrlich mit dem Fahrrad erkunden. Die vielen Radwege versprechen während des gesamten Aufenthaltes jede Menge Abwechslung. Die Strecken sind so konzipiert, dass jeder in der Familie diese bewältigen kann. Selbst die Kleinsten haben auf diesen Touren ihren Spaß.

 Urlaub in Chalets in Österreich 

Unterschiedliche Freizeitaktivitäten Für alle, die nicht unter Höhenangst leiden und sich einer neuen Herausforderung stellen wollen, ist der Hochseilpark Böhmerwald ein interessantes Ausflugsziel. Auch hier wurde darauf geachtet, dass jeder in der Familie – ob Groß oder Klein – seinen Spaß haben kann. 

Vor den Kletterpartien gibt es Einweisungen durch das Personal. Jeder wird gesichert, sodass solch ein Ausflug schnell zum Highlight des Urlaubs werden kann. Weitere Tipps dazu findet man auch auf der Webseite Innsholz.at. Ausflugsziele in die nähere Umgebung Das Mühlviertel hat seinen Besuchern jede Menge an Unterhaltung zu bieten. Gerade die Ausflugsziele in die nähere Umgebung sind vielfältig und sehr zahlreich. Eine kleine Auswahl an solchen Ausflugszielen: die Aussichtstürme Alpenblick und Moldaublick das Weltkulturerbe Krumau mit seinen diversen Sehenswürdigkeiten Linz – die Hauptstadt von Oberösterreich der Wildpark Altenfelden – ein Highlight für Tierfreunde Gerade wenn Kinder im Familienurlaub mit dabei sein, dann sollte man auch einen Besuch der diversen Streichelzoos einplanen. 

Der Streichelzoo des INNs Holz ist weit über die Grenzen bekannt und wird immer wieder gerne besucht. Viele Kinder lieben auch das Ponyreiten. Hier sollte man dann beim Besuch des INNs Holz Streichelzoo auch die Abteilung mit den Ponys nicht außer Acht lassen. Kinder können hier alleine einen kleinen Ritt auf dem Pony machen und sich auch im Stall umsehen. Regen – kein Problem im Mühlviertel 

Und wenn es dann wirklich mal regnet, dann muss man nicht traurig sein, denn das Mühlviertel hat seinen Besuchern für solche Tage auch jede Menge an Spaß und Action zu bieten. Erleben Sie einfach mal Wellness pur in den beiden großzügigen Wellness-Landschaften des Wellnesshotels Almesberger. 

Die rund 5000 qm große Fläche bietet jede Menge an Spaß und Erholungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Ein Highlight ist hier auch das WunderWeltWald Museum. In der multimedialen Ausstellung erlebt man alle Geheimnisse rund um die Flora und Fauna im Böhmerwald. 

Möchte man einmal einkaufen wie zu früheren Zeiten, dann sollte man sich das Kaufmannsmuseum Haslach anschauen. Hier erlebt man die Einkaufsatmosphäre wie anno dazumal. In der Villa Sinnenreich kann jeder seine Wahrnehmung schulen. Das außergewöhnliche Museum führt die ganze Familie in eine Welt zum Staunen. Und nicht zuletzt sollte man sich auch mal die Kerzenfabrik anschauen. Hier erlebt man hautnah wie die hübschen Kerzen gemacht werden. An bestimmten Tagen werden auch Seminare angeboten, an denen man seine eigene Kerze herstellen kann. Dies ist ein Spaß für die ganze Familie. 


Laufen im Mühlviertel 

Das Mühlviertel – ein Highlight für den Familienurlaub Im Mühlviertel erlebt man das ganze Jahr über jede Menge an Spaß und Abenteuer. Es ist vollkommen egal, ob man den Familienurlaub als Sommerurlaub oder als Winterurlaub verbringt. 

Zu den ganzen Aktivitäten kommt im Winter natürlich noch das Highlight des Rodelns und Snowboardens dazu. Familien sollten das Mühlviertel zu jeder Jahreszeit kennenlernen, denn jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme und es wird niemals langweilig in der schönsten Zeit des Jahres. Das Mühlviertel hat für jeden das Richtige zu bieten. 

Christian Müller

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Sonntag, 24. August 2014

St. Anton am Arlberg: Festival Kulinarik & Kunst

Kulinarik & Kunst in 
St. Anton am Arlberg: 
Hinter den Kulissen 
alpiner Gourmetadressen



Der Verein Kulinarik & Kunst St. Anton am Arlberg setzt einen neuen, diesmal gänzlich kulinarischen Höhepunkt im „Welt-Dorf“ auf dem Arlberg! Mit Beginn der kommenden Wintersaison 2014/2015 inszenieren die Betreiber von Tannenhof, Arlberg Hospiz, Schwarzer Adler, Der Waldhof und Hotel Sonnbichl nämlich eine Art Making-of der kreativen Alpinküche, das Gästen einen außergewöhnlichen Blick hinter die kulinarischen Kulissen der Spitzengastronomie beschert: Chef’s Table war gestern – heute ist „Kitchen unplugged“ voll im Trend!

Dabei dringen die Gäste ins Allerheiligste der meist mit Hauben dekorierten Küchen-Maestros vor – quasi zu den Wurzeln des feinen Geschmacks, in die Küche, wo die Spitzenköche hochwertige Rohstoffe und erlesene Zutaten zu einem kulinarischen Gesamtwerk zusammenfügen. Inmitten von feinen Düften können die Gäste dann den Küchenchefs ganz genau auf die Finger schauen – zumindest für die Dauer eines Ganges!

„Diese Kulinariktage sind absolute Kunst“
Vier Tage lang gaben internationale Starköche, Topwinzer und Künstler den Ton in St. Anton am Arlberg an. Das Tiroler „Welt-Dorf“ präsentierte sich am vergangenen Wochenende als kulinarischer Hotspot, der auch kunstsinnigen Besuchern einiges zu bieten hatte.


Begehrt waren die Plätze für die ersten Kulinarik- und Kunsttage in St. Anton am Arlberg (14. bis 17. August 2014) allemal, denn die exklusiven „Eintrittskarten“ zum Genusspotpourri auf dem Arlberg waren schnell vergriffen – selbst unter den „Promis“, die sich samt und sonders begeistert vom Event zeigten: Skilegende Karl Schranz ebenso wie Ex-ÖSV-Läufer Stefan Görgl, der Münchner Szenewirt Sepp Krätz, Künstlermanager Horst Bork, der St. Antoner Bürgermeister Helmut Mall oder Tourismusdirektor Martin Ebster.




Aus der Idee einiger Hoteliers ist ein exklusives, länderübergreifendes Gourmetfestival geworden, das die Veranstalter mit einem gehörigen Schuss „Alpine-Art“ garniert haben. Dass dabei sechs Sterne- und Haubenköche aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich am Werk waren, zeugt vom Stellenwert der hochkarätig besetzten Gourmetveranstaltung am Arlberg. „Diese Kulinariktage sind absolute Kunst“, sagte Starchef Reto Mathis aus dem schweizerischen St. Moritz danach – und sprach damit aus, was sich Kenner der Haute Cuisine und kunstsinnige Besucher gleichermaßen dachten.

Mathis, der Schweizer Zwei-Sterne-Koch Eduard Hitzberger, der Schweizer Zwei-Sterne-Shootingstar Nenad Mlinarevic, Sternekoch Gustav Jantscher aus Raggal, der deutsche TV-Koch Hansjörg Bachmeier und der Tiroler Drei-Hauben-Koch Christoph Zangerl spielten gekonnt auf dem kulinarischen Klavier – als Höhepunkt gar im harmonischen Kulinarik-Sextett Jantscher-Mlinarevic-Zangerl-Bachmeier-Mathis-Hitzberger in der Gondel hoch hinauf auf den Gipfel der Valluga auf 2.811 Meter Höhe. 



Das Kulinarikspektakel war appetitlich garniert mit einem Schuss alpiner Kunstinszenierungen, die Künstler wie Michael Strasser, die Kunstsportgruppe Hochobir oder Ida Marie Corell übers Wochenende auf den umliegenden Berggipfeln in Szene setzten. Den gleichzeitig ausgetragenen 2. Arlberger Wettbewerb für Jungköche gewann Thomas Brandner, der als Jungkoch im Arlberg Hospiz Hotel in St. Christoph wertvolle Dienste leistet. „Ein fantastischer Event mit begeisterten und gut gelaunten Gästen, die im kommenden Jahr wieder dabei sein wollen“, resümiert Axel Bach, Präsident des Vereins Kulinarik & Kunst und Patron des Fünf-Sterne-Superior-Hotels Tannenhof – und er fügt hinzu: „Save the date: 23. bis 26. Juli 2015!“

Info:
Kulinarik & Kunst – St. Anton am Arlberg
Nassereinerstraße 98
A-6580 St. Anton am Arlberg
Tel.: +43/(0)5446-30311
Fax: +43/(0)5446-30126

Dieter Buck
Fotos: Judith Volker, Christoph Habicher, Daniel Koell

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