Donnerstag, 28. Februar 2013

Zugspitzregion: Tandemfliegen, Wandern und Aussicht



Die Zugspitz-Region von oben:

Mit Schirm und Charme, Rucksack und Wanderstock

Ausflüge mit faszinierenden Ausblicken rund um Deutschlands höchsten Berg

 
Manche schreien vor Freude, anderen verschlägt es die Stimme. „Die ersten Sekunden nach dem Abflug sind die berauschendsten“, weiß David Maier. Der Gleitschirmpilot zeigt Gästen bei Cross-Country-Tandemflügen die Zugspitz-Region aus der Vogelperspektive und verzeiht faszinierte Sprachlosigkeit ebenso wie euphorische Begeisterungsstürme.

Bis zu zwei Stunden dauern die Flüge ins sprichwörtlich Blaue, denn wohin und wie weit die Reise über die Bilderbuchidylle rund um Deutschlands höchsten Berg geht, entscheidet allein die Thermik. Wer also mit dem 32-Jährigen an Oberammergaus Hausberg Laber im Gleichschritt in sein Glück startet, überfliegt vielleicht zunächst das Ettaler Weidmoos mit seinem benachbarten Kloster in Richtung Notkarspitze und gleitet anschließend an den Bergrücken der Ammergauer Alpen entlang (www.ammergauer-alpen.de, www.fly-royal.de; 220 Euro). Bis sich die nächste Thermikquelle ankündigt und den Kurs mit unbekanntem Ziel ändert.

 
Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, aber auf spektakuläre Aussichten nicht verzichten möchte, nimmt Farchants Hausberg, den Hohen Fricken, ins Visier. Schon zu Beginn des rund vierstündigen anspruchsvollen Aufstiegs begrüßen die Kuhfluchtwasserfälle trittsichere Bergfexe mit kräftigem Getöse. Eine kleine Aussichtsplattform mit „Stoamandl“ und sagenhaftem Blick über das Zugspitzland bietet sich nach dem steilen Anstieg zur Rast an, bevor der Rest der insgesamt 1200 Höhenmeter unter die Wanderschuhe genommen wird. Nach dem Eintrag ins Fricken-Gipfelbuch auf 1940 Metern schweift der Blick über das Waxenstein- und Wettersteinmassiv, zu Zug- und Alpspitze, die zum Greifen nah erscheinen. (www.zugspitzland.de)

Genusswanderer und Familien gondeln dagegen in der Alpenwelt Karwendel mit dem Einer-Sessellift gemütlich auf den Kranzberg. Lust auf Kino? Rund 200 Höhenmeter haben Freiluft-Cineasten von der Bergstation aus noch vor sich, bis sie in 1391 Metern Höhe auf dem Kranzberggipfel in der ersten Reihe sitzen – auf ergonomisch geformten Ruheliegen aus Holz. Einfach zurücklehnen, das 360-Grad-Panorama genießen oder nachzählen, ob es nun wirklich 93 Gipfel sind, die sich vor dem geistigen Auge in die Höhe strecken. Anschließend noch über den Barfuß-Wanderweg spazieren, der in unmittelbarer Nähe zur Bergstation beginnt? 23 Stationen führen durch moosiges Terrain, über Kieselsteinpfade und sogar durch einen erfrischenden Gebirgsbach – immer mit von der Partie ist der Blick ins Isartal und auf die charmanten Alpendörfer Mittenwald, Krün und Wallgau. (www.alpenwelt-karwendel.de)

Wer die grenzenlose Freiheit über den Wolken sucht, kann von einem der schönsten Flugplätze der nördlichen Alpen in die Lüfte abheben. Die Werdenfelser Segelflieger aus Ohlstadt nehmen Hobby-Himmelsstürmer gerne mit auf einen Rundflug über das Blaue Land, das sich rund um das Künstlerstädtchen Murnau erstreckt. Beim Blick aus dem Fenster wird einmal mehr deutlich, warum die Landschaft Expressionisten wie Wassily Kandinsky inspirierte und schließlich zu ihrer Wahlheimat wurde: Am Boden schimmert der Staffelsee mit der malerischen Insel Wörth. Weiter hinten erstreckt sich das Murnauer Moos über 23 Quadratkilometer mit seiner artenreichen Flora und Fauna. Und über all dieser Idylle erhebt sich am Horizont Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze. (www.dasblaueland.de)

Dieter Buck

Info:
Zugspitz-Region, c/o Kreisentwicklungsgesellschaft, Burgstraße 15, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 180-484, Telefax 08821 751-432, info@zugspitz-region.de, www.zugspitz-region.de

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Fotos:
Gipfelzählen im Panoramakino. Klaus Ronge
Bergtour auf den Hohen Fricken. Tourist-Information Farchant, W. Ehn

Österreichs Wanderdörfer: d a s Urlaubsziel für Wanderer

Österreichs Wanderdörfer präsentieren ihren Katalog 2013: 
„Die Magie des Gehens“



Österreichs Wanderdörfer haben soeben ihren neuen Katalog für 2013 herausgegeben. „Die Magie des Gehens“ präsentiert 42 elementare Naturerlebnisse, die etwa beim Wandern durchs wilde Gelände auf der Soboth entstehen oder beim Steinadlerbeobachten im Karwendel.

Der Natur und ihren Elementen begegnet man aber ebenso bei einem Sonnenaufgang mit Bergfrühstück am Wilden Kaiser oder beim Durchwandern des größten Canyon Österreichs im Mostviertel. In Summe findet der Leser im Katalog 42 solche „Elementaren Naturerlebnisse“ zwischen dem Arlberg im Westen und dem Semmering im Osten, dem Waldviertel im Norden und dem Klopeiner See im Süden. Damit verbunden sind ganz konkrete Wanderurlaubspakete und Übernachtungsbetriebe, die mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurden. 

 
Zusätzlich gibt es Tourentipps mit detaillierten Erlebnislandkarten und Bildmaterial: etwa zum neuen Lechweg, dem prominenten Alpe-Adria-Trail, dem traumhaften Königsweg oder dem aussichtsreichen Panoramaweg Südalpen. Ideal für die Wanderurlaubsplanung in Österreich sind auch die Angaben zur umweltschonenden Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu den wichtigsten Veranstaltungsterminen rund um Brauchtum, Kulinarik und Kultur in den Regionen. Der über 100 Seiten starke Katalog „Die Magie des Gehens“ kann im Internet kostenlos angefordert werden unter www.wanderdoerferkatalog.at.

In über 20 Jahren hat der Verein „Österreichs Wanderdörfer“ ein umfassendes touristisches Know-how zum Thema Wanderurlaub aufgebaut. Damit ist er der kompetente Partner, wenn es um ursprüngliche, intensive und elementare Naturerlebnisse in der Alpenrepublik geht. Derzeit zählt „Österreichs Wanderdörfer e. V.“ 42 Mitgliedsregionen zwischen Vorarlberg im Westen und Niederösterreich im Osten. Neu im Programm sind die Wanderregionen Ötztal und  der Sonnenwinkel Kärntens mit dem Lavanttal, der Carnica-Region Rosental sowie dem Klopeiner See. Unter www.wanderdoerfer.at werden umfassende Informationen zum Wandern in Österreich zur Verfügung gestellt, darunter über 2.000 Routentipps mit Tourenblättern.

Dieter Buck

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Saalfelden Leogang - Spannung und Ruhe

Saalfelden Leogang – 
eine Region zwischen 
Spannung und Ruhe


Saalfelden Leogang ist eine der buntesten Urlaubsregionen im SalzburgerLand: Zwischen Stein- und Grasbergen, Bauerndorf und Einkaufsstadt, Natur und Kultur kann man einen äußerst abwechslungsreichen Urlaub verbringen. Saalfelden ist die größte Einkaufsmetropole des Pinzgaus, seit drei Jahrzehnten wird dort das Internationale Jazzfestival ausgetragen.

Im Kunsthaus Nexus hat neben Seminaren und Tagungen auch die zeitgenössische Kultur ihren Platz. Das bodenständige Leogang hat eine große Tradition im Bergbau und im hochalpinen Tourismus. 480 Kilometer Wanderwege und über 1.000 Kilometer Rad- und Mountainbikerouten durchziehen das schöne Tal und die Grasberge. Oben in den Leoganger Steinbergen und im Steinernen Meer warten 500 Kletterrouten auf ihre Eroberung. Durch die beiden 18-Loch-Golfplätze Brandlhof und Urslautal bekommt die Region zusätzlich Schlagkraft. 

 
Den Bedarf an Ruhe, Entspannung und nachhaltigen Wohlfühlangeboten hat die Vier- bis Viersternesuperiorhotellerie schon vor Jahren erkannt. Sie bieten heute vielbeachtete Wellness- und Coaching-Einrichtungen, die sich vom Großteil des Angebots abheben – gesunde Hotelzimmer aus Naturmaterialien und bewusste Ernährung mit regionalen Produkten. Richtig entspannend ist ein Urlaub in Saalfelden Leogang aufgrund der zentralen Lage und der einfachen Erreichbarkeit: Von München sind es nur 200 Kilometer, über Siegsdorf-Lofer ist keine Autobahnvignette notwendig. Bahnreisende können bis nach Saalfelden fahren, der Flughafen Salzburg ist nur 70 Kilometer entfernt.

Familienerlebnisse rund um Biberg und Berg der Sinne
Spannung und Entspannung, Ländlichkeit und Urbanität: Diese vorhandenen Gegensätze machen den Urlaub in Saalfelden Leogang für die ganze Familie passend. Die Löwen Alpin Card ist so etwas wie der Freifahrtschein für Erlebnisvielfalt zwischen Talsohle und Berggipfel: Damit sind die Eintritte zu drei Schwimmbädern und für das wöchentliche Kinderprogramm frei, ein Wandertaxi-Gutschein sowie täglich Berg- und Talfahrten mit den Bergbahnen. Außerdem gibt es mit ihr Ermäßigungen auf viele Attraktionen. Die Löwen Alpin Card nehmen Urlauber am besten auch auf die Asitzbahn mit. 

 
An der Mittelstation beginnt der „Berg der Sinne“ mit Naturentdeckerstationen, Barfußgehen über den Almboden, Kräuterschnuppern und Lauschen der „Stimmen“ des Waldes. Auf dem Saalfeldener Biberg gibt es den Themenpark Natur & Stein mit 13 spannenden Stationen rund ums Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur. Runter ins Tal geht es auch auf der 1,6 Kilometer langen Sommerrodelbahn. Im WM-erprobten Bikepark Leogang bewältigt man die Höhenmeter auf dem Mountainbike.

Für die Kids gibt es einen eigenen Rundkurs mit Förderband, auf dem sie entweder selbst oder mit den Profis der örtlichen Bikeschule „volle Kanne“ trainieren können. Das Kinderprogramm im Juli und August hat Spielen unter freiem Himmel zum Thema: Das Highlight ist der „Tag auf der Alm“, an dem gemeinsam nach Feuerholz gesucht, Brot gebacken, Tiere gefüttert und die frische Milch vom Almbauern geholt wird. Für die Nachtruhe empfehlen sich einige Hotels in Saalfelden Leogang, die ihr Angebot ganz auf Familien ausgerichtet haben. Viele Hotels überzeugen große und kleine Genießer mit einem eigenen Kinderprogramm und professioneller Betreuung.

Golfen vor der Kulisse des Steinernen Meeres
Saalfelden Leogang zählt mit seinen zwei 18-Loch-Golfcourts zu den Hits im SalzburgerLand – und das bereits seit über zwei Jahrzehnten: Der Golfplatz Brandlhof feiert 2013 sein 25-jähriges Bestehen, der Golfclub Urslautal hat den 20er ebenso schon hinter sich. Beiden Plätzen dient das Steinerne Meer als Kulisse, beide erfüllen alle Anforderungen, die Golffans an einen klassischen Championship-Platz stellen. Der GC Urslautal ist einer der schönsten Meisterschaftsgolfplätze in den Alpen. Auf dem weitgehend flachen Course wechseln breite Fairways mit gefinkelten Doglegs und verlangen dem Spieler einiges ab.

Die Driving Range zählt mit 80 Abschlagplätzen zu den größten in Österreich. Der GC Brandlhof im malerischen Pinzgauer Saalachtal nördlich von Saalfelden hat schon mehrmals internationale Turniere ausgetragen. Die Golfer müssen auf der weitgehend ebenen Anlage sechs Mal die Saalach überspielen. Außerdem gibt es einen 6-Loch-Kurzplatz für Spieler ohne Platzreife, eine Driving Range und ein Übungsgelände. Die Golfschule Brandlhof und die Golfakademie Urslautal machen aus jedem Anfänger einen Profi. Zur Nachbesprechung der besten Schläge bieten sich die beiden Clubrestaurants oder Golfpartnerhotels an.

Unmittelbar am Green liegt das Hotel Gut Brandlhof, ein paar Golfschläge entfernt die Viersterne- und Superior-Golfhotels Forsthofgut, Kirchenwirt, Krallerhof, Löwenhof, Ritzenhof, Hindenburg, Salzburger Hof und Rupertus. Im Umkreis von nur 70 Kilometern finden Golfer übrigens weitere 15 landschaftlich ansprechende und anspruchsvolle Golfplätze – und damit noch mehr Gründe zum Ausholen.

Auszug aus dem Turnier Kalender 2013
08.05.13: Hofbräuhaus Traunstein Cup – Urslautal
16.05.13: Gösser Cup und Strawberry Turnier – Brandlhof
08.06.13: 14. Signal Iduna Charity Turnier – Brandlhof
08.06.13: Marc O’Polo – Va Bene Trophy 2013 – Urslautal
15.06.13: 7. Proshop & Golfschule Turnier – Brandlhof
15.06.13: VPI 12. Saalfeldner Stadtmeisterschaft – Urslautal
21.06.13: 3. Sonnwendturnier – Brandlhof
29.06.13: Alpenparks Trophy – Urslautal
27.07.13: BMW Golf Cup International 2013 – Urslautal
03.08.13: Mercedes Benz Trophy – Brandlhof
06. + 07.08.13: Landesmeisterschaft Schüler & Jugend 1. Tag – Brandlhof
16. + 17.08.13: 25. Brandlhof-Cup (Texas Scramble) – Brandlhof
07. + 08.09.13: Clubmeisterschaft Zählwett 1. Tag – Brandlhof
09.09.13: Westösterreichische Seniorenralley – Brandlhof
28.09.13: 2. US OPEN – Brandlhof
05.10.13: Gösser Cup FINALE – Brandlhof
05.10.13: Mc Donald’s Turnier – Urslautal
13. 10.13: Golfer-Nichtgolfer-Turnier – Urslautal

Biken wie die Weltmeister in Saalfelden Leogang
2012 war Saalfelden Leogang erstmals Austragungsort für das weltgrößte Mountainbike-Event des Jahres, die UCI Mountain Bike & Trials World Championships. In diesem Sommer geht das UCI Mountain Bike Weltcup Finale im Downhill und die UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im Fourcross (19.–22.09.13) über die Bühne. Es gibt eigene Bikecamps für Ladies und Rookies und das Out of Bounds Festival (20.–23.06.13).

Auf dem 1.000 Kilometer umspannenden Netz an Rad- und Mountainbikerouten strampeln sich auch Familien mit Kindern von Alltag und Schule frei: Egal ob leichte, kurze oder schwere Touren, knifflige Singletrails oder packende Downhillstrecken – jeder Radfan kommt in die Gänge, auf Wunsch in Begleitung von Guides einer lokalen Bikeschule. Für Kinder gibt es einen eigenen und in diesem Jahr vergrößerten Kids-Mini-Bikepark mit drei Strecken, Förderband und Sommer-Tubingstrecke. Rings um den Bikepark Leogang finden Radler spezielle Bikehotels, deren Chefs zum Teil sogar ausgebildete Bikeguides sind und immer gute Tourentipps auf Lager haben.

Darüber hinaus zählt Saalfelden Leogang zur größten E-Bike-Region der Welt mit Akku-Ladestationen bei vielen Partnerhotels- oder Sportgeschäften. Lauffans treten zum Konditions- und Muskeltraining auf 18 ausgewiesenen Running- und Walking-Strecken auf insgesamt 120 Kilometern an. Regelmäßig werden Trail-Running-Camps veranstaltet – und bereits der 5. Asitz-Gipfelberglauf & 2. MTB Hillclimb (15.09.13).

Dieter Buck

Info:
Saalfelden Leogang Touristik GmbH, A-5760 Saalfelden, Mittergasse 21a, Postfach 29, Tel.: +43/(0)6582/70660 • Fax: +43/(0)6582/70660 99, www.saalfelden-leogang.at

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Schwarzwald: Enztaler Beerensommer - Heidelbeeren



Das blaue Gold im 
Enztaler Beerensommer
Heidelbeerwochen und Heidelbeerfest in Enzklösterle

Ab Ende Juli bedeckt das „blaue Gold“ wieder die Waldböden des nördlichen Schwarzwalds. Für die Bewohner in und um Enzklösterle im Enztal spielt die Heidelbeere seit Jahrhunderten eine wichtige geschichtliche und wirtschaftliche Rolle. So wichtig, dass Schulkinder damals bis zu vier Wochen Heidelbeer-Ferien bekamen, um beim „Zopfen“, also dem Pflücken der Beeren zu helfen. Traditionsgemäß feiern die Enzklösterler ihre Beere mit den Heidelbeerwochen vom 14. bis 28. Juli 2013 beim gemeinsamen Beeren-„Zopfen“, geführten Themenwanderungen und der Herstellung von Heidelbeer-Marmelade, -Kuchen, -Wein und den berühmten Heidelbeer-Pfannkuchen. Mit einem Festkonzert eröffnet die Heidelbeerprinzessin die Heidelbeerwochen im Enztal.

Brauchtum, Naturerlebnis & Genuss – während der Heidelbeerwochen informieren die geführten Heidelbeer- und Erlebniswanderungen der Schwarzwald-Guides die Gäste über die kleine Waldbeere, das „Zopfen“ an den besten Sammelplätzen und über den traditionellen Transport in „Zaine und Kratte“ beispielsweise bei der Wanderung zur Forellenzucht Petersmühle. Hoch zu Roß geht es für Aktive zum Beeren-Sammeln beim gemeinsamen Heidelbeer-Ritt in den weiten Wäldern. Wer möchte, kocht die frisch gepflückten Waldfrüchte gleich nach altem Traditionsrezept zu leckerer Heidelbeermarmelade ein. Kulinarisch verwöhnen auch die Restaurants und Hotels mit eigens kreierten Heidelbeergerichten.

Höhepunkt der „blauen Wochen“ ist das Heidelbeerfest am 20. und 21. Juli 2013. Der Geheimtipp für einen Familienausflug startet mit dem Fassanstich und dem Einzug der Heidelbeerprinzessin mit ihrem Hofstaat zum Festplatz vor der Festhalle in Enzklösterle. Ein großer Bauern- und Schaustellermarkt der lokalen Gastronomie mit Kuchenbuffet, Marmeladen und frischen Heidelbeer-Pfannkuchen unterstreicht die kulinarische Vielfalt der Heidelbeere. Das bunte Rahmenprogramm aus Kindertänzen, Ponyreiten, Karussell, Hüpfburg und Kinderschminken bringt jede Menge Abwechslung für die kleinen Beeren-Fans. Feierliche Eröffnung des Festes ist die Krönung der Heidelbeerprinzessin mit der Übergabe der „Reff“ als Zeichen ihrer Hoheit.

Die Heidelbeerwoche in Enzklösterle mit vier Übernachtungen vom 17. bis 21. Juli 2013 und Frühstück ist buchbar bei der Touristik Bad Wildbad GmbH. Im Paket enthalten sind zwei Heidelbeer- und Erlebniswanderungen samt Heidelbeerpflücken und anschließendem Marmelade-Kochen im Hotel Hirsch. Am Samstag und Sonntag klingt der Aufenthalt mit dem Heidelbeerfest und einem Abschieds-Heidelbeerlikör aus.

Veranstaltet werden die Heidelbeerwochen von der Tourist-Information Enzklösterle und der Enztal Kooperation. Das Heidelbeerfest mit Kindertanz und Krönung der Heidelbeerprinzessin organisiert Helmut Schäfer von der DEHOGA Enzklösterle. Alle Informationen zu den Heidelbeerwochen und dem Heidelbeerfest in Enzklösterle gibt es bei der Tourist-Information Enzklösterle unter +49-(0)-7085-7516 sowie unter www.enzklösterle.de, www.bad-wildbad.de oder www.enztal.de.

Über die Heidelbeere im Enztal
Die Heidelbeere wächst an einem bis zu 30 Zentimeter kleinen Zwergstrauch, am liebsten auf nährstoff- und basenarmen Boden wie er in den Fichten- und Tannenwäldern des Enztals im Nordschwarzwald vorzufinden ist. So erstreckt sich das blaue Gold über den kühlen Waldboden – je nach Höhenlage reifen die Beeren von Juli bis Ende August und auf 1.000 Metern Höhe am Hohlohberg sogar bis Anfang September. Durch das große Vorkommen der Waldfrucht ist das selten gewordene Auerhuhn im Enztal heimisch. Das Auerwild ernährt sich im Sommer fast ausschließlich von den Beeren und Blättern des Zwergstrauchs und in den Wintermonaten von Nadeln und Knospen von Kiefer, Fichte, Tanne und Buche.

Über das Enztal
Die Natur- und Gesundheitsregion Enztal am Rande des nördlichen Schwarzwaldes umfasst die Kur- und Ferienorte Bad Wildbad, Enzklösterle und Höfen an der Enz. Das Tal besticht durch weite Nadelwälder und sein rund 400 Hektar großes Hochmoor-Naturschutzgebiet, das unter anderem dem seltenen Auerhahn Schutz bietet. Deutschlandreisende entdecken im Enztal urige Holzhütten im Alpenstil. Auf 235 Kilometer Wanderwegen und 800 Kilometer Mountainbike-Trails kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten. Die alte Tradition der Waldberufe und Veranstaltungen wie das Heidelbeerfest in Enzklösterle sowie die Kunst des Kirschtorten-Backens in Höfen runden das „Schwarzwalderlebnis pur“ ab. Eingebettet in das Enztal liegt der renommierte Thermalort Bad Wildbad mit seinem historisch-orientalischen Palais Thermal, der Vital Therme, seinem abwechslungsreichen Kulturprogramm und dem ortsüberragenden Sommerberg. www.enztal.de

Dieter Buck


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